Von der Mehrheitsentscheidung zum „Systemischen Konsensieren“.

Drucken E-Mail

SYSTEMISCHES KONSENSIEREN (SK) 

Das Wort "systemisch" bedeutet, dass diese Entscheidungsmethode systembedingt bei allen Beteiligten ein konstruktives Verhalten hervorruft, ohne von deren gutem Willen oder sonstigen Eigenschaften abhängig zu sein. Systemisches Konsensieren führt zu einer größtmöglichen Näherung an den Konsens und besitzt damit eine starke konfliktlösende Wirkung. Durch Konsensieren ist es möglich, die gemeinsamen Entscheidungen nicht mehr mit Hilfe von Autorität oder der Macht der Stimmenmehrheit sondern gemeinschaftlich und ohne die "Nebenwirkungen" von Siegern und Besiegten zu treffen- das traditionelle Sieger- Verlierer-Prinzip wird durchbrochen mit dem entscheidenden Hauptvorteil, dass dabei kaum neue Konflikte entstehen.


Das SK-Prinzip hilft bei der  Weiterentwicklung der Demokratie.


Stellen Sie sich vor, eine Gruppe muss sich für eine von drei Alternativen entscheiden. Dabei ist bekannt, dass ein Entscheid

  •   für Alternative A große Unzufriedenheit in der Gruppe erzeugt,
  •   für Alternative B mittlere Unzufriedenheit in der Gruppe erzeugt,
  •   für Alternative C von der Gruppe ohne Unzufriedenheit akzeptiert und von allen Gruppenmitgliedern mitgetragen wird.

 Webteam: TenDirectionsMedia. Alle Rechte vorbehalten.

Deutschland-neu-starten.de! ist eine Internetaktivität von

Herausgeber: Joachim Sikora
,

Larstr. 221, 53844 Troisdorf 
Telefon: 02241/ 390397 
eMail: joachim.sikora (at) t-online .de .